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BASIS-WISSEN
GLASMALEREI UND GLASDRUCK

Eine der wichtigsten Grundlagen für Kunden und Anwender von Farben auf Glas
um deren Effekte auf Glas verstehen zu können, ist das Bewusstsein,
dass deren unterschiedliche Charaktere auch unterschiedliche Wirkungen erzeugen.

Ein Transparentes Medium wie Glas zeigt die Effekte seiner Gestaltung nicht nur in der REFLEXION,
sondern auch in der TRANSMISSION des Lichts, in seinen Projektionen und vielfältigen Variationen.

Alle 3 Grund-Qualitäten des Licht-Transports an und in Transparenten Materialien zeigen sich hier:

REFLEXION Licht, das von den gestalteten Oberflächen zurückgeworfen wird
TRANSMISSION Licht, das durch das Material hindurch in Farbe oder Form modifiziert wird
ABSORPTION Licht, das in dem Material zu unsichtbaren Energien transformiert wird

Je nach der Optischen Güte einer Beschichtung, können die Effekte diffus oder planparallel erfolgen.
Matte Farben reflektieren diffus. Verspiegelungen reflektieren planparallel.
Satinierungen weisen eine diffuse Transmission auf. Transluzente Farben filtern im Ideal planparallel.

Hierdurch ergeben sich grundlegende Unterschiede bei der Auswahl von Farben und Medien:

OPAKE Aussen-Seite : Sie reflektieren das auftreffende Licht zurück zum Betrachter
FARBEN Innen-Seite: Sie schlucken das Licht, erscheinen dunkel, schattig, farbarm
Innen-Beleuchtet : zeigen sie starke Kontraste, aber nur wenig Brillianz

TRANSLUZENTE Aussen-Seite : Sie reflektieren kaum und erscheinen farblos (Kirchenfenster-Effekt)
FARBEN Innen-Seite : Sie färben das durchfallende Licht ein und erzeugen brilliante Projektionen
Innen-Beleuchtet : zeigen sie weiche Kontraste und stark leuchtende Farb-Effekte

So würde es z.B. wenig Sinn machen, eine Glas-Fassade mit TRANSLUZENTEN, LASZIERENDEN FARBEN zu gestalten, wenn diese eine Wirkung auf Passanten haben soll.

Es wäre zugleich aber auch sub-optimal, ein Kirchenfenster mit OPAKEN, DECKENDEN FARBEN zu bearbeiten, wenn man Wert auf eine Farb-Projektion, in das Gebäude hinein, legt.

Durch eine geschickte Variation und Verwendung der beiden Farb-Charaktere
durch feine Raster, dünne Schichten, Kombinationen etc.
lassen sich deren spezifische Eigenschaften meist verstärken oder abmildern.

BASIS-WISSEN
GLASMALEREI UND GLASDRUCK

Eine der wichtigsten Grundlagen für Kunden und Anwender von Farben auf Glas
um deren Effekte auf Glas verstehen zu können, ist das Bewusstsein,
dass deren unterschiedliche Charaktere auch unterschiedliche Wirkungen erzeugen.

Ein Transparentes Medium wie Glas zeigt die Effekte seiner Gestaltung nicht nur in der REFLEXION,
sondern auch in der TRANSMISSION des Lichts, in seinen Projektionen und vielfältigen Variationen.

Alle 3 Grund-Qualitäten des Licht-Transports, an und in Transparenten Materialien zeigen sich hier:

REFLEXION Licht, das von den gestalteten Oberflächen zurückgeworfen wird
TRANSMISSION Licht, das durch das Material hindurch in Farbe oder Form modifiziert wird
ABSORPTION Licht, das in dem Material zu unsichtbaren Energien transformiert wird

Je nach der Optischen Güte einer Beschichtung, erfolgt die Richtung der Effekte diffus oder planparallel.
Matte Farben reflektieren diffus. Verspiegelungen reflektieren planparallel.
Satinierungen weisen eine diffuse Transmission auf. Transluzente Farben filtern im Idealfall planparallel.

Hierdurch ergeben sich grundlegende Unterschiede bei der Auswahl von Farben und Medien:

OPAKE FARBEN

TRANSLUZENTE Aussen-Seite : Sie reflektieren kaum und erscheinen farblos (Kirchenfenster-Effekt)
FARBEN Innen-Seite : Sie färben das durchfallende Licht ein und erzeugen brilliante Projektionen
Innen-Beleuchtet : zeigen sie weiche Kontraste und stark leuchtende Farb-Effekte

Aussen-Seite : Sie reflektieren das auftreffende Licht zurück zum Betrachter
Innen-Seite : Sie schlucken das Licht, erscheinen dunkel, schattig, farbarm
Innen-Beleuchtet : Sie zeigen starke Kontraste, aber nur wenig Brillianz

So würde es z.B. wenig Sinn machen, eine Glas-Fassade mit TRANSLUZENTEN, LASZIERENDEN FARBEN zu gestalten, wenn diese eine Wirkung auf Passanten haben soll.

Es wäre zugleich aber auch sub-optimal, ein Kirchenfenster mit OPAKEN, DECKENDEN FARBEN zu bearbeiten, wenn man Wert auf eine Farb-Projektion, in das Gebäude hinein, legt.

Durch eine geschickte Variation und Verwendung der beiden Farb-Charaktere
durch feine Raster, dünne Schichten, Kombinationen etc.
lassen sich deren spezifische Eigenschaften meist verstärken oder abmildern.